FOODFIGHTER IN AKTION

Posted on 8. Dezember 2013 by wp_admin

2013 haben vor allem Michael Schieferstein und seine Foodfighter die Mainzer Taste-The-Waste-Idee konsequent fortgeführt und in vielen praktischen Aktionen und Programmen in die Tat umgesetzt.
Jüngstes Beispiel:

Die Rettung von 1,5 Tonnen Hokkaido-Kürbissen,

die eigentlich vom Erzeuger weggeworfen worden wären, da sie ein wenig zu klein und damit nicht marktkonform waren!!

Die Kürbisse wurden gegen eine Spende verschenkt, die wiederum bedürftigen Familien als Weihnachtsüberraschung zugute kommt.

Und wenn Sie jetzt Lust auf Kürbissuppe bekommen haben, finden Sie unten ein passendes Rezept.

Hokaido 2013_05

Ein weiterer wichtiger Meilenstein der Foodfighter-Aktionen:das

Schulprojekt “ABC der Lebensmittelwertschätzung”,

das mit einem Pilotprojekt dieses Jahr an der Mainzer Goetheschule startete.

Jeden Freitag kocht Michael Schieferstein mit den Kindern und bringt Ihnen das ABC der Lebensmittel bei – nicht nur der Wertschätzung.

Mehr darüber auf der Facebookseite https://www.facebook.com/schulprojekt.fppdfighters?ref=hl

Kürzlich kam auch der Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling dazu und half Weihnachtsplätzchen zu backen.

Michael Ebling und Schieferstein

 

“Topf statt Tonne” – Realschule Bad Bergzabern

In Bad Bergbauern leitete Michael Schieferstein im November ein weiteres Schulprojekt an der Realschule Plus geleitet. Das Thema “Topf statt Tonne” in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Kirche und der Organisation Brot für die Welt.

Hier ein Film zu der Aktion den Schüler der Realschule darüber gedreht haben.

Film Screenshot

 

Links:

Michael Schieferstein auf Facebook

https://www.facebook.com/michael.schieferstein.1?fref=ts

Die Foodfighters:

http://www.foodfighters.biz/schulprojekt-61.html

Schulprojekt auf Facebook

https://www.facebook.com/schulprojekt.fppdfighters?ref=hl

 

Schulprojekt

 

 

Rezept Hokkaido Kürbissuppe

1 kg Hokkaido-Kürbis, gerne Bio
2 EL Olivenöl
1,5 L frische Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer, 1 EL Zucker 1 Stück Ingwer
Muskat Nuss am Stück

Hokkaido-Kürbissuppe mit Ingwer das perfekte vegane Gericht- wer mag auch mit Sahne

Den Kürbis gut abspülen, halbieren, die Kerne und das “Stroh” im Inneren entfernen und das Fruchtfleisch in grobe Stücke schneiden (Hokkaido-Kürbis braucht nicht geschält zu werden, alle anderen Sorten sollten besser geschält werden). Den Ingwer schälen (Ingwer lässt sich mit dem Messerrücken auch leicht abschaben, dadurch gibt es weniger Verlust) und in feine Würfelchen schneiden.
Das Olivenöl in einem großen Topf erhitzen, darin den Kürbis und den Ingwer etwa 5 Minuten andünsten und mit Salz, Muskat und Cayennepfeffer würzen und mit dem Zucker karamellisieren.
Dann die Brühe dazugeben und etwa 25 Minuten köcheln lassen, bis die Kürbisstücke weich sind. Die Kürbissuppe mit dem Stabmixer fein pürieren und nochmals bei Bedarf mit Salz und Pfeffer aus der Mühle nachwürzen.
Tipp: Durch ein paar Tropfen Kürbiskernöl erreicht man bei der Kürbissuppe ein intensiveres Aroma. Geschmackvollen Biss erhält die Kürbissuppe, wenn sie mit gerösteten Kürbiskernen oder Brotcroutons serviert wird.

Einkaufs- und Küchentipps für Hokkaido-Kürbis:

Einkauf: Hokkaido-Kürbis bleibt sehr lange frisch. Trotzdem kann es nicht schaden, vor dem Kauf eine kurze Klopfprobe zu machen: Einfach mit dem Fingerknöchel leicht auf den Kürbis klopfen – ergibt das ein hohles Geräusch, hat er den optimalen Reifezustand. Ebenfalls wichtig,
falls Sie ihn länger lagern möchten: Der Stielansatz sollte unversehrt sein damit er nicht Faulen kann.

Lagerung:

Bei kühler und trockener Lagerung (zum Beispiel in Keller, in der Speisekammer oder im Gemüsefach des Kühlschranks) hält sich ein ganzer Hokkaido-Kürbis mit unversehrtem Stielansatz bis zu zwei Monate. Wenn Sie nur einen halben Hokkaido-Kürbis verbrauchen, können Sie den Rest – mit Frischhaltefolie bedeckt – gut bis zu vier bis 8 Tage im Kühlschrank aufbewahren. Wer mag, kann in Würfel geschnittenen rohen Hokkaido-Kürbis übrigens auch einfrieren.
Vorbereiten: Zwar kann man seine Schale mitessen, doch ist sie auch beim Hokkaido-Kürbis ziemlich fest. Schneiden Sie ihn darum am besten mit einem großen und scharfen Messer. Die Kerne im Inneren lassen sich leicht mit einem Löffel herauskratzen; anschließend schneidet man den Hokkaido-Kürbis je nach Rezept in Spalten und dann evtl. in Würfel.

Wie gesund ist eigentlich Hokkaido-Kürbis?

Das feste, appetitlich orangerote Fruchtfleisch des Hokkaido-Kürbis ́ punktet im Vergleich zu seinen Verwandten mit einer besonders hohen Nährstoffdichte, denn es enthält weniger Wasser als anderes Kürbis- Fruchtfleisch. Wie alle Kürbissorten wirkt aber auch Hokkaido-Kürbis anregend auf Nieren- und Blasentätigkeit und entwässert gleichzeitig auf natürliche Art. Ähnlich wie beim Spargel
Inhaltsstoffe: Seine leuchtend orangerote Farbe verdankt der Hokkaido- Kürbis dem reichlich darin enthaltenen Beta-Karotin, das unser Körper in Vitamin A (wichtig für gute Sehkraft, Haut und Haare) umwandeln kann. 100 g Hokkaido-Kürbis decken etwa ein Drittel des Tagessolls an Beta- Karotin. Noch ein Grund, die Schale mitzuessen: sie enthält extra viel Beta-Karotin! Außerdem hat Hokkaido-Kürbis noch beachtliche Mengen an Vitamin B1, B2 und B6, Vitamin C und E sowie Folsäure, Magnesium, Eisen und Phosphor zu bieten.

Tipp:
Besonders schnell gart Hokkaido-Kürbis – zum Beispiel für Suppen, Pürees, Risotto oder Kürbiskuchen -, wenn man ihn raspelt. So vorbereitet, können Sie ihn auch sehr gut roh für einen Salat verwenden.
Weil Hokkaido-Kürbis so leicht bekömmlich ist und außerdem leicht süßlich schmeckt, eignet er sich auch perfekt für hausgemachte Babynahrung

 

Hokaido 2013_04